aus den mündlichen Überlieferungen des Bragi Thrymsson...
"Und als die Helden des Nordens der Entbehrungen des Tages ruhten und die wunden Gliedmaßen der Heilung angediehen, da erschien dem Jerewen im Traume der Geist des grimmen Sehers um ihn zu warnen vor der großen Gefahr, die von Norden kam. Denn von den scharfen Felsen und aus dem klirrenden Eise schlichen die Wölfe heran nach der Heimstatt des Orm, als wie der Seherin Weissagung lautet:
skeggjöld, skálmöld, skildir ’ru klofni
vindöld, vargöld, áðr veröld steypisk
Beilalter, Schwertalter, wo Schilde krachen,
Windzeit, Wolfszeit eh die Welt zerstürzt
Mutig aber bereiteten die Helden dann die Schlacht, hüllten sich in die Brünne und schärften ihre Klingen, in Erwartung der Feinde aus den Bergen. Als dann die Zeit bereit war, war es der Geist des Hellring Rostheim, der durch böses Blendwerk die Nornenhunde zum Angriff stachelte. Und so erbrannte die Schlacht an Orms Heimstatt und der Wunden viele warden geschlagen in dieser Nacht. Doch der Helden Fleisch konnten die Fänge der Warge nicht ritzen, nur den grauen Feinden floss der Wundensaft. Und so warden die verderbten Kreaturen besiegt mit Hammer und Flamme und Klinge und Shafah zog ihnen den Pelz vom Leib, den anderen Helden zum wärmenden Kleide.
Alsdann zogen sie nach dem Dorfe Eisfurt und sie fanden auf dem Wege einen uralten Pfad, den vor Urzeiten die Bergväter angelegt. Im Dorfe dann warden sie empfangen von der Haldurtochter, die ihnen Gastfreundschaft bot und im Wirtshaus prahlten sie mit ihren Taten und freuten sich des Schadens, den sie dem Orm getan."
Freitag, 20. März 2009
Wolfszeit [Chronik]
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